• Evangelisch-reformierte Domgemeinde Halle
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Geschichte

Seit 1688 hat die kleine Reformierte Gemeinde im Dom eine Beheimatung gefunden. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg hat der Gemeinde die Kirche „zur ewigen Nutzung“ übergeben. Als die verfolgten Hugenotten nach Halle kamen, bildeten die deutschen und die französischen Reformierten eine beachtliche Minderheit in der Stadt mit eigenem Gymnasium und eigenen Altenheimen, mit Gottesdiensten in deutscher und französischer Sprache. Heute leben um die 250 Gemeindeglieder über die ganze Stadt und das Umland verteilt. Die Wege sind weit, aber viele nehmen sie gern auf sich, um in die Gemeinde zu kommen. Die Domgemeinde feiert ihre Gottesdienste im Sommer im Dom und im Winter im Gemeindehaus. Sie hält den Dom für Fremde und Touristen offen. Konzerte im Dom gehören zu kulturellen Leben der Stadt Halle. Die Gemeinde kommt regelmäßig in Kreisen zusammen und feiert ihre Feste im Sommer und im Advent. Auf dem Hof der Gemeinde befindet sich auch das Reformierte Convict, in dem Studierende der Theologie und anderer Fächer leben und arbeiten. Ein kleiner Chor sorgt für die musikalische Gestaltung und Bereicherung des Gemeindelebens. Die Domgemeinde hat enge Beziehungen zur Reformierten Gemeinde in Schlieren (Kanton Zürich). Das Archiv der Gemeinde reicht bis in ihre Anfänge zurück und bewahrt wertvolle Urkunden zur Gemeinde- und Stadtgeschichte auf. Die Domgemeinde möchte offen sein für alle Interessierten, die den Kontakt suchen. Aufgrund ihrer eigenen Flüchtlingsgeschichte möchte sie besonders Flüchtlingen, die ihre Heimat aufgrund ihres Glaubens verlassen mussten, offen stehen.